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Uhrzeit 20.05.2012, 17:06
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Titel Venture-Capital | Vermögensausbau | SFG Immobilien AG

Vermögensausbau - Venture-Capital

Venture Capital - unternehmerische Beteiligung

Schon Kolumbus wusste wie es geht

Venture Capital, auch Beteiligungs-, Wagnis-, oder Risikokapital genannt, ist nicht unbedingt eine Erfindung der Neuzeit.

Schon Christoph Kolumbus (1451-1506) bediente sich der Fremdfinanzierung seiner Entdeckungsreisen. Der Seefahrer italienischer Herkunft (geb. in Genua) sprach bereits im Jahre 1484 bei Johann II. - König von Portugal - vor, um sich von ihm die westliche Überquerung des Atlantiks finanzieren zu lassen. Dieses Gesuch wurde jedoch abgelehnt.

Kurze Zeit später, er hatte sich inzwischen in Spanien angesiedelt, trug er sein Anliegen bei einer Audienz mit Ferdinand II. von Aragon und Isabella von Kastilien (den damaligen Regenten Spaniens) erneut vor. Doch auch diesmal wurde sein Plan abgelehnt. Dank seiner Hartnäckigkeit stimmte das Regentenpaar jedoch am 17. April 1492 seinem Anliegen zu.

Insgesamt schätzt man, dass die spanische Krone ca. 2 Millionen Maravedis (die damalige Währung) in die Expeditionen des Christoph Kolumbus investierte. Sagenhafte Goldschätze, neues Territorium etc. sollten der Gewinn für die Krone sein.

Kolumbus selbst ließ sich als Lohn einen vererbbaren Großadmiralstitel, die Vizeregentschaft aller von ihm neu entdeckten Gebiete, sowie 10% Gewinnbeteiligung an allen Schätzen und den zukünftigen Handelsgewinnen vertraglich zusichern.

Venture Capital

Venture Capital steht in der deutschen Sprache als angelsächsisches Synonym für Begriffe wie Wagnis- oder Risikokapital. Die alternative Finanzierungsform, mit welcher Investoren (z. B. der Staat, Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften, Privatpersonen etc.) u. a. Existenzgründern haftendes Kapital zur Verfügung stellen fand ihren Ursprung in den 1960er und 1970er Jahren in Amerika.

V.C. leistet somit auch einen eminent wichtigen Beitrag für mehr wirtschaftliches Wachstum, gerade in zukunftsorientierten Branchen wie z. B. der Informationstechnologie (IT), Medien und Biotechnologie. Man unterscheidet V.C. in verschiedene Anlageformen: u. a. Ideenfinanzierung (Seed Capital), Gründungsfinanzierung (Start-Up-Capital) und Wachstumsfinanzierung (Expansions Capital).
Geld haben, Geld brauchen
"Geld braucht man,
wenn man es nicht hat;
Kredit hat man, wenn
man ihn nicht braucht."
(Redensart)
Meistens handelt es sich um geschlossene Fonds, in welchen sich mehrere Investoren zusammenschließen, um in junge, aussichtsreiche Unternehmen mit überdurchschnittlichen Wachstumschancen zu investieren. Der Investor (i. d. Fall die Fondsgesellschaft) verzichtet im Gegensatz zu den meist konservativen Kreditinstituten - welchen mutige Unternehmensgründer meistens sowieso suspekt sind - auf die sonst üblichen Sicherheiten (daher VC). Für den wirtschaftlichen Erfolg einer Kapitalinvestition dieser Art sind vor allem die Seriosität und Kompetenz des Initiators, sowie dessen langjährige Erfahrung am Markt.

Die mitunter sehr hohen Renditeerwartungen (meistens im zweistelligen Bereich) ergeben sich für den Kapitalanleger auf Grund von Wertsteigerungen der von ihm gehaltenen Anteile an dem jeweiligem Unternehmen, oder deren Gang an die Börse. Der Anlagehorizont für V. C. ist mittelfristig anzusehen - in der Regel 5-10 Jahre -, die Anlagesumme bei Fonds beginnt ab 5.000,- EUR. Die steuerlichen Anreize einer solchen Investition sind z. Zt. eher nicht gegeben.
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